Erstaunen 
von Richard Powers

Vater und Sohn allein: Der hochbegabte Robin mit Asperger-Syndrom kann den Tod der Mutter nicht verwinden. In der Schule unverstanden, will er die Mission seiner Mutter vollenden: Er malt Plakate, demonstriert auf den Stufen des Kapitols, um die Natur zu retten. Der verzweifelte junge Vater will ihm mit ungestümer Liebe alles geben. Als Astrobiologe sind ihm die Sterne nah, und auf Wanderungen entdecken sie, dass die Wunder vor ihren Füßen liegen und sie einander brauchen. Doch was geschieht, wenn die Welt schneller endet, als unsere Zukunft beginnt?

Dieses Buch hat mich deshalb berührt, weil ich beim Lesen so sehr spüren konnte, mit wie viel Liebe, aber auch Anstrengung der Vater versucht seinem Sohn die Welt und das Unfassbare zu erklären und erträglich zu machen. Und das alles unter Berücksichtigung der besonderen vom Autismus geprägten Wahrnehmung seines Kindes! Das Buch wirft auch die Frage auf, in wieweit es ethisch vertretbar ist, dass ein Mensch so "normal" wie möglich werden sollte und wo die Grenzen von Medizin und Wissenschaft sind.

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