Upward Down
von Woody Brown

Ein Roman, der mich zutiefst berührt hat, weil er beschreibt, dass so viel mehr von Menschen gesagt werden möchte und kann, was auf den ersten Blick nicht möglich zu sein scheint.

Woody Brown schrieb Geschichte als erster nicht-sprechender autistischer Absolvent der University of California. Sein Roman ist ein literarisches Ereignis und ein ganz besonderes Geschenk, weil er aus der Perspektive eines Autisten geschrieben ist.

Zu den Klienten und Mitarbeitern einer kalifornischen Tagesstätte für Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen und Autismus gehören Carlos, ein charismatischer Betreuer,  und Jorge, ein sanftmütiger junger Mann, der nicht spricht und trotz Carlos’ größten Bemühungen immer wieder wegläuft. Tom, ein wunderschöner junger Mann mit Zerebralparese, sehnt sich nach Ann, der Rettungsschwimmerin, die sich zunächst von ihrem Sommer-Job etwas überfordert fühlt. Im Laufe des Sommers entwickelt sie jedoch immer mehr Empathie für die meist non-verbalen Teilnehmer. Im Mittelpunkt von *Upward Bound* steht Walter, ein junger Student, der nach einer familiären Tragödie in den Kreis seiner Altersgenossen zurückkehrt, obwohl er als "Speller" gestützt kommuniziert. 

Mit Humor, Empathie und einer großartigen Gabe als Erzähler nimmt Woody Brown den Leser mit in ein Leben, das für viele schwer vorstellbar ist.

 

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